20 Jahre SEWiGA - 20 JAHRE BRANCHENERFAHRUNG

(Motorist 03/2015)

 

Als das Gründerteam von SEWiGA vor 20 Jahren die Entscheidung traf, mit einer Softwarefirma den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, brachten Sie nach etlichen Jahren Berufserfahrung in der Motoristen- und Landmaschinenbranche die Überzeugung mit, „dass der Markt jetzt und in Zukunft anwenderbezogene EDV-Lösungen verlangt, denn hier schlummert noch ein riesiges Potenzial, das sich erst wenige mittelständische Unternehmen zur Weiterentwicklung ihrer Betriebe, zur Festigung ihrer Marktposition oder auch als wirksames Instrument gegen Großflächenanbieter zunutze machen".

 

 

Die Zeit ist schnell vergangen und seitdem ist viel passiert. Nun, zwanzig Jahre später und nach rund 900 Installationen, hat diese Aussage von damals nichts von ihrer Aktualität eingebüßt! Zwar haben die Motoristen EDV-technisch gewaltig aufgerüstet, aber an der grundsätzlichen Ausrichtung im Umgang mit EDV in der Zukunft hat sich nichts verändert. „Das Thema sollten die Betriebe im Fokus behalten und eher noch ausbauen", betonen Frau und Mann der ersten Stunde, Susanne Ohliger und der heutige Geschäftsführende Gesellschafter Ulrich Schmitz. „Eine Firma mit 20 Mitarbeitern, die immense Zahl an Installationen mit ca. 3.500 Anwendern und auch die Implementierung der Preisdaten von mehr als 500 Lieferanten, das hätten wir uns vor 20 Jahren nicht im Traum vorstellen können", sagt Susanne Ohliger. Alle Betriebe, die SEWiGA 1995 das Vertrauen geschenkt haben, werden auch heute noch als Kunden betreut. Diese langjährigen Geschäftsbeziehungen sind die Basis für den Erfolg des Unternehmens, und das Konzept „Software und Dienstleistungen für Handels- und Reparaturbetriebe“ wird konsequent weiterverfolgt. „Wir bewegen uns ausschließlich in diesem Nischenmarkt und wollen nicht auf allen Hochzeiten tanzen", betont Ulrich Schmitz.

 

 

ZUKUNFT IM VISIER

 

Um die Zukunft machen sich beide Gesprächspartner wenig Sorgen. Dies betrifft sowohl die Branche insgesamt als auch das eigene Unternehmen. Gründe sind vor allem die Besonderheiten in der Motorgerätebranche, die Vielfalt der Lieferanten und Hersteller, die Eigenständigkeit der inhabergeführten Fachhandelsbetriebe, die nicht irgendwelchen Ketten angeschlossen sind oder als Franchisenehmer geführt werden. SEWiGA fühlt sich in diesem Umfeld bestens verankert, sowohl mit den Kontakten als auch mit dem hohen Branchenwissen, das man sich über die Jahre angeeignet hat. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig in den Bereichen Motoristen, Kommunal- und Landtechnik. Waren es vor zwanzig Jahren fast ausschließlich Neueinsteiger und Erstanwender, an die man sich mit der Software wandte, so ist die Basis für weiteres Wachstum heute entscheidend breiter.

„Der Generationswechsel in den Unternehmen führt zu einer verstärkten Nutzung von elektronischen Hilfsmitteln und dadurch zur Ablösung von bisher genutzter Standartsoftware durch unsere am Markt bestens bewährte Branchenlösung“. Die Kundenzahl, die so jedes Jahr neu hinzukommt, liegt heute in einer Größenordnung von 20 bis 30 Betrieben. Ulrich Schmitz: „Die Anforderungen im Detail sind dabei ungleich höher als früher. Wir legen großen Wert auf Kundenzufriedenheit und wollen nicht mit aller Gewalt wachsen. Wichtig sind vor allem die langjährigen Bestandskunden. Empfehlungen von Händlerkollegen sind die beste Basis beim ersten Gespräch mit einem potenziellen Neukunden. Manchmal dauert es dabei Jahre, bis aus einem Erstkontakt ein Auftrag wurde“, weiß Susanne Ohliger zu berichten. Akquiriert wird über den eigenen Außendienst, bei Messebesuchen, bei Veranstaltungen der Einkaufsverbände und Kooperationen. Die Software wird i.d.R. immer nach einem persönlichen Besuch und einer Beratung beim Händler vor Ort verkauft, „nur so können wir für den jeweiligen Betrieb die richtige Lösung anbieten“, heißt es.

 

Kooperationspartner

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